Holzständerbau und Holztafelbau
Die Holzständerbauweise: Moderne Bauart für günstige, zukunftsorientierte Häuser
Der heutige, moderne Holzbau bietet viele verschiedene Bauformen. Dabei sind die Tragwerke der meisten Fertighäuser in einer der geläufigen Holzbauweisen hergestellt. Davon gehört der Holzständerbau mit zu den beliebtesten. Der Grund hierfür ist nicht schwer zu finden: Der Holzständerbau ist preiswert, stabil und ermöglicht beim Hausbau große architektonische Freiheit und den Bau über mehrere Geschosse.
Der Ständerbau wird auch Fachwerkbau oder Holzskelett-Bauweise genannt
Der Holzständerbau hat jahrhundertealte Tradition, denn er findet seinen Ursprung in den uralten Fachwerkhäusern. Bei dieser Bauweise wird weitgehend auf Stahlteile verzichtet und sämtliche Verbindungen sind aus Holz. Bei der Holzständerbauweise haben die verschiedenen Hölzer ihre eigenen Bezeichnungen. So werden die vertikalen Hölzer als Pfosten, Stab oder Ständer bezeichnet, während dagegen die horizontal verwendeten Hölzer als Riegel, Schwellen oder Pfetten bekannt sind.
Kurze Bauzeit, hohe Kostenersparnis
Der Holzständerbau geht sehr schnell und mit großer Professionalität vor sich. Dementsprechend können Häuser in Holzständer Bauweise besonders kostengünstig erbaut werden - und zwar unter Verwendung einer der umweltfreundlichsten, nachwachsenen Rohstoffe: Nämlich Holz. Beim Holzständerbau werden die einzelnen Holzbauteile vorgefertigt. Damit diese am Bauplatz möglichst schnell und präzise zusammengefügt werden können, werden sie schon beim Zuschnitt mit Abbundzeichen gekennzeichnet. So lässt sich die Holzständer-Konstruktion schnell und kostengünstig auf - und auch wieder abbauen.
